Wintertriathlon Staatsmeisterschaft

Wie schon letztes Jahr fanden auch heuer die Wintertriathlon Staatsmeisterschaften (Crosslauf – Mountainbike – Langlauf) in der Villacher Alpen Arena statt. 2017 machten zu geringe Schneemengen eine Durchführung des Bewerbes noch fast unmöglich. Dieses Mal zeigten sich nach einem Bilderbuch-Winter gegenteilige Verhältnisse – die Freude darüber war aber spätestens nach den ersten kräfteraubenden Laufmetern verflogen.

Die Crosslaufstrecke (7km) führte über einen Rundkurs mit teils extrem tiefem Untergrund und anspruchsvollen Anstiegen. So zog sich das Feld bereits dort weit in die Länge. Eine Zeit von „nur“ 32 Minuten zeigt auch am Papier, wie schwierig die Bedingungen waren. Es gelang mir fast bis zum Schluss an der Spitzengruppe dranzubleiben und ich konnte durch einen perfekten Wechsel sogar mit einem kleinen Vorsprung als Führender auf den Radkurs gehen.

Nicht weniger schwierig als das Laufen gestaltete sich die Radstrecke (12km). Anfangs war es noch fast unmöglich durch den Tiefschnee zu pflügen. Später entwickelten sich dann großteils Ideallinien mit härterem Untergrund, die das Fahren erleichterten. Stürze, die durch den weichen Schnee allesamt glimpflich verliefen, waren trotzdem keine Seltenheit. Erschwerend kam hinzu, dass ein Überholen/Überrunden am Rundkurs neben der Ideallinie mit enormen Kraftaufwand verbunden war oder einen gar vom Rad holte. Leider erwischte ich zu viel Luftdruck und hatte extrem zu kämpfen. Einige unfreiwillige Abflüge, die noch dazukamen, kosteten mich schließlich viel Zeit. Dennoch kam ich (auch wieder durch einen guten Wechsel) noch als 3. zum Langlaufen.

Der Vorbelastung entsprechend „angepeckt“ war ich, als es auf den abschließenden Langlaufkurs (10km) ging. Hier war die Präparierung großartig und auch für weniger routinierte Langläufer (wie mich) entgegenkommend. Das Höhenprofil zeigte allerdings keinerlei Gnade. 4 Runden zu je ca. 75hm und wenigen erholsamen Passagen kosteten mir die letzten, wenn überhaupt noch vorhandenen, Körner. Ein für meine Verhältnisse recht ansprechendes Langlaufen brachte mir schlussendlich den 7. Endrang, mit dem ich sehr zufrieden sein kann. In der U23-Klasse konnte ich meinen Titel erfolgreich verteidigen und auch in der Teamwertung holten wir (SU Tri Styria) erfreulicherweise wieder die Goldmedaille.

Das gute Ergebnis bedeutete auch die erste (tragisch, aber wahr) Dopingkontrolle in meiner Laufbahn, die ebenfalls eine interessante Erfahrung war.

Ein großes Lob auch an den HSV Triathlon Kärnten rund um Hannes Bürger für diese top organisierte Veranstaltung!

Advertisements

Tiroler Meisterschaft Crosslauf

Eine gute Standortbestimmung gelang mir bei der Landesmeisterschaft im Crosslauf über die Kurzstrecke (3,75km). Ich musste mich nur Markus Kopp geschlagen geben und holte den Vizelandesmeistertitel.

Vertical Up Hinterstoder

2,7km, 750hm über die Hannes-Trinkl-Weltcupabfahrt, allerdings den Berg hinauf und ohne Regeln bezüglich Materialwahl – so die Eckdaten vom Vertical Up in Hinterstoder. Für mich eine spontane Premiere in diesem Format.

Mit Spikes und (leider etwas zu langen) Langlaufstöcken erwischte ich für die Bedingungen ein recht gutes Konzept. Etwas überraschend gelang es mir sogar in Schlagdistanz zu den Spitzenläufern zu bleiben und auf dem 5. Gesamtrang zu finishen. Wer weiß, ob sich nach dieser Erfahrung noch das eine oder andere Rennen der Tour (6 Rennen in Ö, I, D, CH) ausgehen könnte.

Mehr Fotos gibts auf der Vertical Up Homepage.