Triathlon, Triathlon, Triathlon…

Die letzten paar Wochen gings bei etlichen Triathlon-Meisterschaften heiß her.

Den Anfang machte am 13. Juni die Sprinttriathlon-Staatsmeisterschaft in Neufeld (Burgenland): Das Teilnehmerfeld war heuer mehr als stark besetzt und versprach ein extrem schnelles Rennen. Das Schwimmen verlief zwar nicht wie erwünscht, jedoch fand ich mich am Rad dann in optimaler Position in der 3. Verfolgergruppe rund um Niko Whilidal wieder. Es dauerte nicht lange bis wir auf eine große Gruppe vor uns aufgeschlossen hatten.
Mit ca. einer Minute Rückstand auf die Spitzengruppe gings zum Laufen, wo ich meine bisher deutlich beste Leistung bei einer Sprintdistanz abrufen konnte und nach exakt einer Stunde im Ziel einlief.
Nach Platz 43 beim Schwimmen wurde es gesamt noch der 17. Platz. (5. Rang U23)

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Für meine erste Kurzdistanz stand 2 Wochen später auch kein geringerer Bewerb als die Staatsmeisterschaft in Kitzbühel am Programm:
Meine Erwartungen hielten sich in Grenzen, da ich vor den doppelten Streckenlängen doch Respekt hatte. Das Schwimmen über 1,5km verlief wesentlich besser als noch in Neufeld. Ich hatte ungefähr den selben Rückstand trotz der doppelten Länge. Allerdings musste ich diesmal am Rad zu Beginn auf die Gruppe hinter mir warten, bevor wir zu 6. die Aufholjagd starteten. Die Zusammenarbeit funktionierte mal mehr mal weniger gut, aber besonders dank meines Teamkollegen Christian Haas konnten wir auf die große Gruppe vor uns fast aufschließen.
Beim Wechsel verlor ich aufgrund von ersten Krämpfen Zeit und kam auch zu Beginn des Laufens sehr schwer in Gang. Zu meiner Verwunderung legte ich aber mit der Dauer dann zu, konnte einen drohenden Einbruch mit Winforce-Booster abfangen, und holte noch einige Konkurrenten aus der vorderen Gruppe ein.
Mit dem gesamt 10. Platz und einer Zeit von 1:58:00 bin ich überglücklich!

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Nach einem Wochenende ohne Wettkampf, dafür aber mit Medizin-Aufnahmetest, folgte dieses Wochenende die Agegroup Triathlon-EM über die Sprintdistanz in Genf (Schweiz):

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Kurz zusammengefasst war es ein solides Rennen. Beim Schwimmen kam ich leider überhaupt nicht mit dem Wellengang zurecht und verlor zu viel Zeit um noch Chancen auf eine Medaille zu haben. Am Rad lief es dafür umso besser. Zwar ohne Zeitfahrrad (dafür mit langem Aufleger) brachte ich immer Druck auf die Pedale. Der kurze steile Anstieg (3x zu fahren) kam mir sowieso entgegen. Ich fuhr die 13. beste Zeit von ca. 500 Teilnehmern.
Beim Laufen konnte ich dann leider nicht mehr wirklich zulegen und landete auf dem gesamt 35. Platz (7. in meiner Agegroup).
Sehenswert war Genf auf alle Fälle, wenn auch die Geldbörse in der Schweiz nicht gerade schadlos davonkommt…

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