Crosslauf ÖM & Wien Energie Halbmarathon

Trotz wenigen schnellen Kilometern in den Beinen stellte ich mich auch heuer wieder bei der Crosslauf-ÖM an den Start. Die Kurzstrecke, 3,5km lang, leicht kupiert und mit vielen Kurven ließ das Laktat in den Muskeln ordentlich in die Höhe schießen.

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Der Start verlief für mich leider suboptimal, da ich in der ersten Kurve über einen vor mir am Boden liegenden Mitstreiter stürzte und ans Ende des Feldes zurückfiel. Der Zeitverlust war zwar nicht groß. Die vielen Positionen, die ich danach auf der engen Strecke zurückerobern musste, kosteten aber sicher etwas Kraft, die wiederum gegen Ende fehlte.

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Es wurde schlussendlich wie im Vorjahr ein guter 6. Platz in der M-U23 (und somit immerhin eine Urkunde bei der Siegerehrung). Der Trainingseffekt eines so kurzen und schnellen Rennens ist ein netter Beigeschmack.


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Am Vormittag des nächsten Tages stand bereits der nächste Einsatz am Programm, nämlich in der Staffel des Wien Energie Halbmarathons. Als 3. und letzter Läufer war ich ziemlich alleine unterwegs, konnte aber mit ca. 3:25/km einen guten Schnitt auf 7km laufen. Mit einer Endzeit von 1:13:22 gewannen wir souverän den Staffelbewerb.

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Eine gelungene Generalprobe für den Marathon im April, bei dem wir in gleicher Besetzung hoffentlich unsere Vorjahreszeit unterbieten können!

Wintertriathlon WM Zeltweg

Bei einer Heim-WM im Eliterennen starten zu dürfen, sollte sich als eine der großartigsten Erfahrungen in meinem bisherigen Sportlerdasein herausstellen.

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Es war ein Wunder, dass der Bewerb überhaupt stattfinden konnte. Die hohen Temperaturen machten es fast unmöglich für die Veranstalter die Loipe zu halten. Ihr Kampfgeist wurde aber mit einem Rennen bei Traumbedingungen belohnt. Die Streckenlängen betrugen 7,2km Crosslauf, 12km Mountainbike & 9,6km Langlauf.

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Ich ging recht verhalten ins Rennen und konnte mich beim Laufen bis zum Wechsel auf eine gute Mittelfeldposition vorarbeiten. Der anschließende Mountainbikekurs sollte an diesem Tag zum Knackpunkt werden. Da es keine Schneeauflage gab und die Temperaturen so hoch waren, wurde der Boden extrem tief und man fuhr mehr oder weniger am Stand.

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Zwischenzeitlich fand ich mich als 2. bester Österreicher (10 am Start) wieder, bevor mich Krämpfe etwas zurückwarfen.

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Ab dem 2. Wechsel war es dann nur noch ein Kampf. Die Langlaufloipe war natürlich auch nicht mehr wirklich kompakt und verlängerte die Qualen zusätzlich. Angetrieben von meinen unglaublichen Vereinskollegen rettete ich mich als gesamt 15. und 5. der U23-Wertung ins Ziel.

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Die Atmosphäre im und rund um das Rennen war einfach nur grandios!